Limen Works versteht sich als Schwelle, als Zwischenraum, in dem Begegnung möglich wird. Das interdisziplinäre Kollektiv schafft Formate, die neue Räume für Kunst, Austausch und gemeinsames Erleben öffnen. Kontakt
Resonancesof theTransient
10.–24.4.2026
Altes Krematorium
Friedhof Sihlfeld
Vernissage
9. April 2026 18 Uhr
Ausstellung
10.–24. April 2026
Mi–Fr 14–18 Uhr
Sa–So 12–17 Uhr
Altes Krematorium
Friedhof Sihlfeld
Albisriederstrasse 51
8003 Zürich
Eintritt frei








resonances of the transient ist die erste Ausstellung von limen works: Ein künstlerisches experiment im alten krematorium auf dem friedhof sihlfeld in ZÜRICH.
«Resonances of the Transient» untersucht, was vom Vergänglichen bleibt. Die Ausstellung versammelt Werke aus unterschiedlichen Disziplinen: Von Skulptur und Keramik über Klang und Medien bis hin zu Performance verhandeln die Arbeiten Endlichkeit, Transformation und Spuren in Raum und Zeit.
Das Alte Krematorium wird Teil des Dialogs: Einst ein Ort des Übergangs, wo die Vergänglichkeit des Menschen sichtbar wurde und der Körper zu Asche verbrannte, trägt es bis heute seine eigene Geschichte der Transformation. Zum ersten Mal öffnet sich das historische Gebäude über einen längeren Zeitraum als Ausstellungsort und ist während der Öffnungszeiten frei zugänglich. In diesen Räumen begegnen die verschiedenen künstlerischen Positionen den Besuchenden, entfalten sich, hinterlassen Eindrücke und eröffnen die Möglichkeit für Wahrnehmung und Nachklang.
Ein überdimensionaler Finken, der einen vertrauten Alltagsgegenstand zu einer versteinerten Erinnerung materialisiert, eine Lehmsäule, die Licht, Klang und Geschichten in sich trägt, Soundlandschaften, die sich über die gesamte Ausstellungsdauer entwickeln, Textebenen, die sich ineinander verflechten und zum Perspektivenwechsel anregen: Die ausgestellten Werke verhandeln das Spiel zwischen materieller Präsenz und dem Unbeständigen. Partizipative Formate, performative Settings und fragile Objekte laden Besuchende ein, diesen Prozessen bewusst zu begegnen.
Ort und Kunstwerke lassen einen neuen Er-fahrungsraum entstehen, in dem das Dazwischenliegende ins Zentrum rückt: Zwischen Bewegung und Innehalten, zwischen Klang und Stille, zwischen Präsenz und Abwesenheit. Die Ausstellung ist eine Einladung, diesen Übergängen nachzuspüren und das Flüchtige nicht als Verlust, sondern als Möglichkeit zu begreifen.
Programm
Donnerstag 9. April 2026
18–19 Uhr
«Perpetuum» (Uraufführung)
Performance von Maja Renn
Mittwoch 15. April 2026
19–19:30 Uhr
«Reverb» Listening Session
Mit Ritta Sophanna
Samstag 18. April 2026
10–12 Uhr
«Somatic Session»
mit Maja Renn
Anmeldung
12–14 Uhr
«Offene Klang-Meditation»
mit Breath Academy
14–16 Uhr
«Teestunde»
mit Karin Lehmann
16:15 – 16:45
Klang-Performance «Sustain»
mit Laurin Schaub und Laura Moser
Sonntag 19. April 2026
12–14 Uhr
«Offene Klang-Meditation»
mit Breath Academy
14 Uhr (Dauer: 30–45 Minuten)
«Hidden Tracks»-Soundwalk I
mit Julian Sartorius
Platzzahl begrenzt
Anmeldung
15:30–16 Uhr
Gitarrenkonzert
Niklaus Erismann
16:30 Uhr (Dauer: 30–45 Minuten)
«Hidden Tracks»-Soundwalk II
mit Julian Sartorius
Platzzahl begrenzt
Anmeldung
Donnerstag 23. April 2026
19–21:30 Uhr
«Atemreise mit Live-Musik»
mit Breath Academy
Anmeldung






